Veranstaltungen

5. September, 18 bis 21.00 Uhr Schiesserhof: 
Workshop der Projektgruppen

19. September,14 bis 16.00 Uhr, Rathaus:
Erweitertes Kernteam

30. September, ab 19.00 Uhr; Welios:
Präsentation des Jugendprojektes "Wem gehört die Stadt"

28. Oktober, 15 bis 22.00 Uhr; Welios:
Abschlussfest der ersten Projektphase (2009-2011)

 

Presse-Information 08.02.2011

Ein Jahr Welser Innenstadtagenda 21:

Erste Projekte vor der Umsetzung


Seit mehr als einem Jahr arbeiten engagierte Bürgerinnen und Bürger der Stadt Wels im Rahmen der Welser Innenstadtagenda 21 intensiv an der Entwicklung von Zukunftsprojekten für die Innenstadt. In zahlreichen Workshops, Besprechungen und Planungssitzungen wurden aus innovativen Ideen konkrete Vorhaben geschmiedet. „Die Innenstadt ist das Wohnzimmer einer jeden Stadt, die Menschen sollen sich dort gerne aufhalten und sich darin wohl fühlen. Allen Welserinnen und Welsern, die im Rahmen der Innenstadtagenda 21 an der Erneuerung und Modernisierung des Wohnzimmers ihrer Stadt mitarbeiten, möchten wir daher recht herzlich für ihr Engagement danken“, erklären Bürgermeister Dr. Peter Koits und der für die Stadtentwicklung zuständige Stadtrat Peter Lehner.

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Archiv

Kulturangebote

Themensprecher : Peter Kowatsch

•    kuratiertes Festival von lokalen AkteuerInnen
•    neue Räume - Leerstände (kuratiert, nicht dekoriert)
•    Kulturschwerpunkt in definiertem Zeitraum
•    Kunst am Bau (Welios)

Kulturvermarktung

Themensprecher: Christoph Hippmann

Konkretes Vorhaben:
Evaluierung von Vorhandenem
 Kulturstadtplan, Branding, Webportal, aktionistische Interventionen, öffentliche Präsenz, Nutzung aller Bewerbungswerkzeuge des Stadtmarketing, ... 

Zeitraum: Planung bis September 2010, Umsetzung bis Anfang 2011
Logische PartnerInnen:
•    Kulturvereine /-initiativen /-institutionen
•    Stadtmarketing
•    Kulturverwaltung
•    Kulturbeirat
Finanzbedarf:
klein bis mittel

Verbesserung der Lebensmittel-Nahversorgung in der Innenstadt

Zielsetzungen:
•    Geschäft für Grundnahrungsmittel in der Innenstadt
•    Delikatessenladen etablieren (à la Meinl oder Chalupsky)
•    Bäckerei am Stadtplatz
•    Zustellung für ältere Leute (wie Hr. Roth),
•    soziale Komponente des „Tratscherls“ gewährleisten
•    Bewusstseinsbildung fürs Einkaufsverhalten (da ansonsten nicht wirtschaftlich darstellbar)
•    Parkmöglichkeiten bereitstellen
•    Werbung für Nachhaltigkeit
•    ärztliche Nahversorgung weiter sicher stellen


Zeitraum für Planung/Umsetzung:
Rasch, aber keine Ho-ruck-Aktion

Partner für das Vorhaben?

Wirtschaftsreferent, Politik, z.B. Bauer für Fleisch und Gemüse

Visionen Lebensqualität
viele Besucher und Bürger in der Innenstadt präsent
schöne Geschäfte und Branchenmix
gute Nahversorgung
alle beteiligen sich aktiv, freundlich, hilfsbereit
2m–Streifen als „glatter“ Gehweg in allen Straßen
Welser-Möst in die Werbung integrieren
Barfuß-Zonen in der Welser Innenstadt
Wels für Gäste attraktiver gestalten
Beschallung durch Musik
„Chill out“-Plätze,  “Lebensplatz”, „Steh-Beiserl“
freies Internet in der Innenstadt
alte Römerstadt mit neuer Elektronik (Leuchtreklame)
Aktivitäten über das ganze Jahr
Wels offener, kreativer
mehr Grün
weniger Regulative
Kinderbetreuung
Parken
Wels braucht „FLAIR“
Verkehrsschilder
Vordächer
Aufhebung der Luftsteuer


Mehr Grün am Stadtplatz

Themensprecher:
Heinz Franz,  I mog Wels

Zeitraum für Planung/Umsetzung:
1 Jahr: Prüfung der technischen Möglichkeiten

Partner für das Vorhaben?
Stadtgärtnerei, Stadtplanung, Hoch- und Tiefbau, E-Werk, ...   

Unterstützung:
Sponsoren: Gartenbaubetriebe (Partnerschaften für z.B. Bäume)

Geschätzter FINANZBEDARF (kein, gering, mittel, hoch, sehr hoch)?
mittel bis hoch


Kreativwerkstatt Schloss und Park Pollheim


Was:
•    Spieleaktion
•    Aktionen zu Musik, Ernährung, künstlerisches Gestalten
Zielgruppe: 
Kinder und Jugendliche (Eltern)

Sprecherin:
Elisabeth Wagner

Zeitraum:
Spätsommer 2010
Aktion: 1 Wochenende

Partner:
Lokale Unternehmen, Magistrat (Abt. Kinder u. Jugendliche, Dienststelle Öffentlichkeitsarbeit), pädagogische Einrichtungen, spezielle Vereine, Stadtmarketing

Finanzbedarf:
mittel, € 1.000,-- bis 5.000,--

InitiatorInnen:
Bereit zu einem weiteren Treffen – Wagner, Finsinger und Reiter


Interessensgruppe Freiraumgestaltung


Was:
Vorschlag für die Organisation + Durchführung von (Eltern-)Beteiligung bei den nächsten Gestaltungsvorhaben, z.B. Gaswerkpark (Generationenpark)

Sprecherin:
Gabi Watzinger

Zeitraum:
Sommer 2010

Partner:
Baudirektion, interessierte Eltern, Anrainervertreter (Schulen, Altersheim etc.)
Stadtgärtnerei

Finanzbedarf:
Keiner, aber Wertschätzung erwünscht

Initiator(en)
Pichler, Watzinger, Dienststelle SPB

Visionen Freiräume
•    „Woran merken wir, dass Straßen, Plätze, Parks gute wertvolle Freiräume für Kinder sind?“
•    Eltern, Jugendliche, Senioren nicht vergessen!
•    Stadtplatz „grün“ gestalten
•    Parks mit Gastronomie (Familien)
•    Stadt der Kinder (Kinderwelt) mit speziellen Konsum- und Erlebnisangeboten
•    Plätze sollen soziale Treffpunkte bleiben (für Jung und Alt)
•    Witterungsadäquate Angebote
•    Sichere Freiräume (Verkehr, Tempo 30, Erreichbarkeit)
•    Freiräume mit Konsumangebot, aber ohne Konsumzwang
•    Angebote für Jung und Alt
•    Pädagogische/Zielgruppenorientierte Betreuung
•    Oase zum Verweilen + Einkaufen
•    Frei von privatem Autoverkehr, entsprechend öffentliche Verkehrsmittel ausbauen
•    Schanigarten und spannende Spielplätze
•    Barrierefreie Freiräume

Innenstadt Wander- und Fahrweg

Themensprecher: 
Gunter Köberl

Was wollen wir erreichen?
Gehen ohne Behinderung, rollstuhlgerecht (Schiebewagerl, Skaters und Rollschuhe, rollende Kofferböcke und Einkaufswagerl, Stadtschönheiten mit Stöckelschuhen)

Zeitraum für Planung/Umsetzung:
Laufend – bei nötigen Aufgrabungen umsetzen

Partner für das Vorhaben?
Magistrat und Landesregierung
Geschäfte der Innenstadt

Kostenvoranschlag muss gestellt werden


Welser Picknick- und Grillplatz (an der Traun)

ThemensprecherIn: Nicole Kreibich und Belinda Jahn

Konkretes Vorhaben:
•    Etablierung eines Grill- und Picknick-Platzes an der Traun
•    mit oder ohne Anmeldung
•    gratis
•    Toiletten und Mülleimer
Umsetzungszeitraum: Ziel Grillsaison 2010

Partner: Magistrat (Genehmigungen), ev. Integrationsbüro

Geschätzter Finanzbedarf: gering


Muslimischer Gebetsraum mit Dialog- und Informationszentrum

ThemensprecherIn: 
Mag. Harby Ebaid

Konkretes Vorhaben:
•    offiziell genehmigter Gebetsraum in der Innenstadt
•    Konnex mit Dialog- und Informationszentrum
•    Nutzung eines Leerstandes (ca. 100 m²)
Umsetzungszeitraum: halbes Jahr

Partner: Magistrat, Glaubensgemeinschaft

Geschätzter Finanzbedarf: gering für Magistrat


Vision Allgemein


•    kein Anpöbeln
•    Jugendschutz und Sperrstunde werden eingehalten
•    meine Privatsphäre wird gewahrt
•    Streetwork wird nicht gebraucht
•    Offenheit für Kulturen, Akzeptanz
•    Politik nimmt unsere Probleme ernst
•    Marktplatz ist Ort der Begegnung
•    Pensionisten vermitteln Deutsch-Kenntnisse
•    Orte der Begegnung:
•    (Picknickplatz, Grillplatz / Musikschule alte, Marktplatz)
•    Polizei ist nicht rassistisch
•    viele Polizisten auf der Straße
•    keine Stadtwache!
•    Gefahrlose Ost–West-Verkehrswege
•    „Mehr Hundesackerl“ + Sauberkeit + Hundezonen
•    Einhalten der Bauordnung
•    Keine Busse am KJ  ---  Bahnhof
•    Picknickplätze, Grillplätze zur Begegnung / Haus der Begegnung (ehem. Musikschule)
•    Nischen zum Rasten (Bänke, ....)
•    mehr Jugendarbeit (im positiven Sinn!)
•    man grüßt einander
•    mehr Nahversorger
•    Innenstadt ist verkehrsberuhigt
•    mehr Magistrats-Wohnungen in der Innenstadt
•    Migranten werden als kein Problem gesehen (auch medial)
•    Bewohnergerechte Architektur + Planung
•    Ständerfreie FUZOS
•    eigene Parkmöglichkeiten für Bewohner
•    kürzere Intervalle für Öffis
•    Gebetsraum für Muslime in der Innenstadt

Visionen Energie

•    Energiekompetenz ist sichtbar durch ein „Energiedenkmal“
•    O „The Brain“   EW
•    Energieweg ist realisiert
•    keine CO2-Kiste
•    Elektro-Tankstellen + Fahrräder + Scooter zu mieten
•    Elektro-Taxi + Bus (weniger KFZ  ---  geregelt)
•    Kennzahlen („CO2-EM.“) sichtbar „Benchmark“  ---„Feier“
•    „Welser Art zu bauen“ --- Passivhaus, Aktivhaus, ...
•    80 % der Welser kennen das Thema
•    Eigener Unterrichtsgegenstand „Energie“ wird in Wels unterrichtet
•    Unternehmen der Welser Innenstadt sind ausgezeichnet durch (????) „Klimabündnis“
•    Nr. 1. in Lebensqualität
•    Innenstadt überdacht mit Photovoltaik-Anlagen
•    Aktive Energieerzeugung durch Besucher „öffentliche Hometrainer"
•    Mühlbach als Erlebnisort
•    Hotels verleihen E-Fahrräder
•    Energieweckerl“
•    klimaneutraler Urlaub in Wels
•    Energieverbrauch bezogen auf 2010 ist um 80% gesenkt (Footprint)
•    „nachverdichtete“ Innenstadt bei besserer Lebensqualität
•    energieautonome Innenstadt
•    Schülerwettbewerbe zum Thema Energie haben stattgefunden
•    WELIOS ist überall --- neue Ausrichtung
•    Energie an jeder Ecke
•    Energieweg durchgängig „AUTODROM“
•    Energiejournalismus
•    Energie der Pflanzen vorhanden
•    Energie ist mehr AZS Technik
•    Wertvolle / Attraktive Architektur „NEU > ALT“
•    Energiefassaden / Dächer



Weitere konkrete, mögliche Vorhabensinitiativen zum Themenfeld

◦    Verleihstationen für Fahrräder, Scooter
◦    Kennzahlen für Energieeffizienz (-80%) und Lebensqualität ++
◦    überdachte Innenstadt ! PV
◦    Schülerwettbewerb

 

Auftakt Innenstadtagenda 21

Erfolgreicher Auftakt der Welser Innenstadtagenda 21

Mehr als 150 Welserinnen und Welser nahmen an der Zukunftswerkstatt teil

Am Samstag, 24. April war es endlich soweit. Nach gut einem halben Jahr Vorbereitungszeit startete die Welser Innenstadtagenda 21 mit einer Zukunftswerkstatt. Mehr als 150 Personen aus allen Bevölkerungsgruppen nahmen an der Veranstaltung in den Minoriten teil und brachten ihre Visionen, Ideen und Projektvorschläge ein. Einen Ergebnisbericht finden sie demnächst unter Themen/Projektgruppen. Die Themensprecher treffen sich am 6. Mai um 18 Uhr im Schiesserhof zu einer ersten Besprechung über die weitere Vorgangsweise.